Kreisverkehrswacht Sömmerda e.V.
Straße der Einheit 25
99610 Sömmerda


Geschichte und 25 Jahre Kreisverkehrswacht Sömmerda e.V.

Die Verkehrswacht wurde am 3. November 1924 in Berlin gegründet. Ziel war und ist es, die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu verhüten. Nach der Wiedervereinigung gilt die Satzung des Verbandes auch für die neuen Bundesländer.

Somit wurde die Kreisverkehrswacht Sömmerda e.V. am 8.Dezember 1992, unter dem Vorsitz von Herr Wiesehöfer ins Leben gerufen. Mit Unterstützung der Verkehrswacht Offenbach wurde die Fahrradausbildung mit einer mobilen Verkehrsschule durch Herrn Stefan Ehrhardt neu gegründet.

Am 28.07.1994 wurde Herr Beckmann neuer Vorsitzender. Mit einzelnen Veranstaltungen im Jahr konnten sich die aktiven Vorstandsmitglieder in der Verkehrssicherheit finden.

Am 19.03.2003 wurde als Vorsitzender Herr Sachs gewählt. Der Vorstand begann, sich monatlich zu treffen und die Verkehrssicherheit im Landkreis mit unterschiedlichen Aktionen für verschiedene Zielgruppen abzusichern.

Die Bemühungen der Verkehrsprävention, im Landkreis verstärkt zu agieren, wurde erstmalig 2008 durch eine Großveranstaltung mit über 1000 Verkehrsteilnehmern in Zusammenarbeit mit der Stadt Sömmerda organisiert. Die Mitgliederzahl konnte in diesem Zusammenhang erhöht werden.

Es entwickelten sich Veranstaltungen mit dem Angebot der Verkehrsprävention für unterschiedliche Zielgruppen. Das Angebot der Ausbildung zu Moderatoren wurde durch die KVW angenommen.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Sömmerda wurde das Projekt „Jugend und Verkehr“ in der sozialen Stadtförderung über das Ministerium Bau und Verkehr beschlossen. Das Verkehrszentrum wurde in dieser Form wie heute erbaut und hergestellt. Die Einweihung fand am 15.11.2011 statt.

Durch Mitglieder des Vereins wurde die Sanierung des Schulungsraumes ermöglicht, sowie die Anschaffung der Einrichtung wie LSA und Verkehrszeichen über Spendenaufrufe realisiert.

In der Jahreshauptversammlung am 22.06.2012 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Vorsitzende ist bis heute Frau E. Dahlke.

In dieser Zeit entstand das Verkehrszentrum mit Personalmanagement, Erweiterung von Schulungsmaterialien und Schulungsangeboten, Fördermittelbeantragung, Koordinierung der Unterhaltung der Einrichtung, Beschluss einer Geschäftsordnung und Beitragsordnung. Jährlich werden über 5000 Verkehrsteilnehmer im Verkehrszentrum geschult. Von einer BfD Kraft und Minijober entstand ein Personalstamm mit 6 Mitarbeitern, die jeden Tag im Einsatz sind und Ihre Arbeit im Team gefunden haben. Projekte wurden entwickelt und bei unterschiedlichen Einrichtungen angeboten und bestätigt. Die Nachfolge in der Geschäftsführung ist gesichert. Mitgliederwerbungen wurden erfolgreich durchgeführt mit insgesamt 73 Mitgliedern.

Ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer mit über 2000 Stunden im Jahr kann die hohe Herausforderung nicht gemeistert werden.

Eine ständige Weiterentwicklung ist durch die produktive und konstruktive Arbeit in dieser Einrichtung mit den engagierten Mitstreitern zu erwarten und wird auch selbstverständlich ausgeübt.

Am 14.05.2016 wurde unsere Fahrradwerkstatt eingeweiht und im Jahr 2016 eine "AG Street" gegründet. Am 13.05.2017 konnte der Gurtschlitten "Tom" eingeweiht werden.

Es ist jeden Tag eine große Anstrengung, die notwendigen Mittel durch Spenden, bei öffentlichen Behörden sowie Förderung mit ständig neuen Projekten zu erarbeiten, um die Einrichtung zu erhalten.

Wir haben in dieser Form kein Dachverband sowie auch keine Förderung, die diese wichtige hoheitliche Arbeit unterstützt. Das Ziel in den nächsten 2 Jahren wird sein, Personalmittel für einen Geschäftsführer zu sichern.

Wir danken allen Mitstreitern und Unterstützern.

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Warum unternehmen wir diese Anstrengungen


Im Zusammenhang mit Verkehrssicherheitsarbeit ist in Europa immer häufiger die Devise „Vision Zero“ zu hören, was gleichbedeutend ist mit der Vision von „Null Verkehrstoten“.

Diese Vision steht auch über der Verkehrswachtarbeit, denn sie bringt das oberste Ziel bei der Gestaltung von Mobilität auf den Punkt: die Unversehrtheit eines jeden einzelnen Verkehrsteilnehmers.

Aber auch wenn die Deutsche Verkehrswacht und wir „Vision Zero“ postuliert, so weiß sie doch, dass Verkehrsteilnehmer Menschen sind, die Fehler machen und bewusst oder unbewusst gegen Verkehrsregeln verstoßen. Was hier gegenwirken kann sind ein Mehr an Aufklärung, ein Mehr an -Verkehrskontrollen und von Seiten jedes Einzelnen ein verantwortungsvolles, eigenverantwortliches und regelkompetentes Handeln, das die situativen Rahmenbedingungen berücksichtigt.

Nach diesem Verständnis ist „Vision Zero“ der Horizont, dem man sich anzunähern versucht. Um den Weg dorthin überschaubar zu machen ist es hilfreich, ihn in Abschnitte zu unterteilen und Meilensteine zu setzen. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben im Rahmen der Europäischen Verkehrssicherheitspolitik einen solchen Meilenstein gesetzt, als sie das anspruchsvolle Ziel formulierten, bis zum Jahr 2010 die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten um die Hälfte zu reduzieren.



Kreisverkehrswacht Sömmerda e.V.

Straße der Einheit 25

99610 Sömmerda

Tel.:  03634/3146643
Fax.: 03634/3146646
E-Mail:Verkehrszentrum@t-online.de

Facebook: Facebook-Profil

Mitgliederzahl: 73 ( Stand 06/2017 )


Jahresbericht 2015

Jahresbericht 2016

Vorstand:

Evelyn Dahlke Vorsitzende
Melanie Dahlke
stellv. Vorsitzender
Michael Heinz
Schatzmeister
Cornelia Hoßbach
Schriftführer
Stefan Ehrhardt
Betriebsstättenleiter

Webadministratoren:

Daniel Dahlke



VPZ Personal





Geschäftsortnung

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Satzung der Kreisverkehrswacht PDF Download
Beitragsordnung

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